Unterstützen Sie die Anzeige für ein Atomwaffenverbot!

Der Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes können wir wegen der unvorstellbaren Folgen für Mensch, Klima und Gesundheit nur präventiv begegnen. Eine Mehrheit von Staaten haben ab dem 27. März 2017 bei den Vereinten Nationen begonnen, ein völkerrechtlich bindendes Atomwaffenverbot zu verhandeln. Wir möchten, dass Deutschland mit dabei ist.

Deswegen schalten wir eine Anzeige in der Frankfurter Rundschau sowie zwei anderen Zeitungen, mit dem Appell an die Bundeskanzlerin, sich an den Verhandlungen zu beteiligen.

Wenn Sie uns dabei helfen wollen, spenden Sie bitte mindestens 25 EUR und wir veröffentlichen Ihre Unterschrift unter der Anzeige mit. Wir sammeln bis zum 4. Juni 2017 und schalten die Anzeige am 13. Juni 2017.

» Hier geht es zur Anzeigenaktion der IPPNW

» Mehr Informationen zum Atomwaffenverbot, die Verhandlungen und den Vertrag

Am 23. März 2017 haben wir insgesamt 3.458 Unterschriften für den Gesundheitsappell „Eine Welt ohne Atomwaffen ist eine Frage der Humanität“ an den Auswärtigen Amt übergeben. Die Sammlung der Unterschriften ist jetzt abgeschlossen.

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Anzeigentext

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, unterstützen Sie das Verbot von Atomwaffen!

Eine Welt ohne atomare Bedrohung ist möglich

Weiterhin bedrohen ca. 15.000 Atomwaffen das Überleben der Menschheit. 1.800 davon können innerhalb von Minuten gezündet werden.

Eine einzige Atomwaffe, die über einer großen Stadt detoniert, kann über eine Million Menschen töten oder schwer verletzen. Ein Atomkrieg mit nur einem Bruchteil der globalen Atomwaffenarsenale könnte eine humanitäre Katastrophe bislang unbekannten Ausmaßes auslösen. Aschewolken würden die Sonne verdecken, Ernteausfälle weltweite Hungersnöte auslösen. Atomwaffen schaffen keine Sicherheit, sondern sind ein ständiges Risiko. Zahlreiche menschliche und technische Fehler hätten in der Vergangenheit schon beinahe zur Katastrophe geführt. „Abschreckung“ bedeutet nichts anderes als die Androhung inhumaner Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung. Echte Sicherheit beruht auf der Prämisse des gemeinsamen Überlebens, nicht auf der Androhung gegenseitiger Zerstörung.

Während andere Massenvernichtungswaffen durch internationale Verträge geächtet werden, gibt es bei Atomwaffen bislang eine völkerrechtliche Lücke. Angeregt durch die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), hat eine große Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten 2016 beschlossen, Verhandlungen über einen Vertrag zur Ächtung von Atomwaffen zu führen. Die erste Verhandlungsrunde wurde bereits im März 2017 abgehalten.

Die deutsche Regierung verweigert bislang die Teilnahme an diesen Verhandlungen und unternimmt nichts für den Abzug der etwa 20 NATO Atomwaffen aus Deutschland, obwohl sich der Bundestag bereits im Jahr 2010 für den Abzug und einen verstärkten Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt ausgesprochen hat.

Frau Dr. Merkel, Deutschland muss sich an der nächsten, am 15. Juni 2017 beginnenden Verhandlungsrunde konstruktiv beteiligen und das Verbot von Atomwaffen unterstützen.

UN-Atomwaffenverbot: IPPNW bewertet Vertragsentwurf positiv

Deutsches Ärzteblatt 23.05.17 – Die ärztliche Friedensorganisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) hat den ersten offiziellen Vertragsentwurf für ein weltweites Atomwaffenverbot positiv bewertet. Am 22. Mai hatten die Vereinten Nationen (UN) den Entwurf nach einer Verhandlungsrunde in Genf vorgestellt. Er soll die Grundlage für die am 15. Juni beginnende zweite Verhandlungs­runde sein.
[Artikel lesen]

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Ärzte fordern mehr Engagement gegen Atomwaffen

Ärztezeitung 24.03.17 – Die Bundesregierung soll sich an den UN-Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen. Das fordert die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel.
[Artikel lesen]

Übergabe der Unterschriften

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Übergabe der Unterschriften an Christoph Hallier, Referatsleiter OR 09 für Grundsatz Abrüstung, Auswärtiges Amt, am 23. März 2017. Foto: IPPNW

UN-Atomwaffenverbot: IPPNW bewertet Vertragsentwurf positiv

Deutsches Ärzteblatt 23.05.17 – Die ärztliche Friedensorganisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) hat den ersten offiziellen Vertragsentwurf für ein weltweites Atomwaffenverbot positiv bewertet. Am 22. Mai hatten die Vereinten Nationen (UN) den Entwurf nach einer Verhandlungsrunde in Genf vorgestellt. Er soll die Grundlage für die am 15. Juni beginnende zweite Verhandlungs­runde sein.
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Ärzte fordern mehr Engagement gegen Atomwaffen

Ärztezeitung 24.03.17 – Die Bundesregierung soll sich an den UN-Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen. Das fordert die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel.
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Übergabe der Unterschriften

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Übergabe der Unterschriften an Christoph Hallier, Referatsleiter OR 09 für Grundsatz Abrüstung, Auswärtiges Amt, am 23. März 2017. Foto: IPPNW